Berichte

Heiße Zeit - heiße Zeit ?! - von Andre Spänle

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Heißt es nicht oft: Der Herbst, die goldene Jahreszeit, die Zeit für die Dicken Muttis, Herbstbullen oder sogar Herbstbüffel? Meine Erfahrung über die letzten Jahre ist ehrlich gesagt eine andere. Der Herbst brachte oft viele Fische und fantastische Sessions. Aber die Großen, die Top-Fische aus dem A-Kader des Gewässers, fing ich oft im Winter oder im Frühjahr. Und im Sommer, besonders dieses Jahr. Warum die heiße Zeit auch anglerisch so heiß war?


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Dieser Sommer war von extremer Hitze geprägt und setzte den Fischen enorm zu. Um sicher zu gehen, die sowieso gestressten Karpfen nicht noch mehr zu stören, ließ ich flache und sauerstoffarme Gewässer den Sommer über links liegen und befischte u.a. einen tiefen Baggersee, an welchem noch Kies abgebaut wird. Warum das wichtig ist? Durch den Kiesabbau wird das Wasser stark umgewälzt, was für gute Sauerstoffwerte quer durch die gesamte Wassersäule sorgt. Auch für die Temperaturverteilung im Wasser ein positiver Effekt.


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Ich kam im Frühsommer nur wenig zum angeln und so hatte ich noch deutlich mehr Futter im Petto als geplant. Bereits letzten Sommer hatte ich nur durch Zufall (fehlende Kommunikation unter Angelbuddies die am selbem Gewässer unterwegs waren) eine denkwürdige Session auf viel Futter erlebt und wollte das noch einmal wiederholen.
Dieses Mal jedoch mit Boilies und ganz ohne Partikel. Ich konnte mir gut vorstellen dass ich auf einem reinen Boilie-Platz viele Mitesser umgehen kann und ich erhoffte mir bei meinen Zielfischen ein paar der größeren Exemplare.
Genau so sollte es dann tatsächlich auch kommen. Es schien als würden die Großen die Plätze regelrecht verteidigen und für sich beanspruchen, den trotz großem Bestand an kleinen Fischen fing ich über Wochen keinen kleinen Karpfen. 


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Ich richtete mich, so gut es eben ging, nach dem Wetter, welches im Sommer eine meiner Meinung nach noch größere Rolle spielt als zu anderen Jahreszeiten. Kühlte es nur ein wenig ab, oder der Himmel war etwas bedeckter und es gab nicht nur prallen Sonnenschein, fuhr ich ans Wasser.

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Da ich recht viel fütterte, meist im Abstand von zwei Tagen ca. 10kg Boilies, fütterte ich auch am Tag des Angelns mehr als sonst, um die großen Fische nicht misstrauisch zu machen.


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Innerhalb weniger Wochen konnte ich so einige der Top Fische des Sees fangen, zudem mehrere hohe Dreißiger, teils unbekannt, teils bekannt. Der lange, harte Sommer zehrte an den Kräften der Karpfen. Hochwertige Boilies mit nahrhaften Inhaltsstoffen, die zudem noch leicht verdaulich sind, decken perfekt den Bedarf der großen Fische, deren Stoffwechsel auch im Sommer nicht auf Hochtouren läuft.Ich fischte zum Großteil mit Liva und Nut2Bad Boilies, meistens vermischt. Als Hakenköder dienten aufgrund der sehr aktiven Krebse unsere Everlasting Hookaz. 

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Meine Taktik funktionierte bis in den Spätsommer, letzte Woche konnte ich noch einen richtig guten Schuppenkarpfen fangen.
Doch jetzt bin ich zu einer Pause gezwungen, die nächsten Wochen habe ich andere Zielfische, am anderen Ende der Welt.
Machts gut und einen fetten Herbst euch allen!

ANDRE
P.S.: Futter ist Macht, gutes Futter ist noch mächtiger!

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