Berichte

Mit Tough Dough und FeedCloudz zurück in die Erfolgsspur - von Marc Fähnrich

Nun ist es kalt geworden! Nach einem echten Jahrhundertsommer und einem doch eher warmen Frühherbst, sinken die Temperaturen nun langsam und die kühle triste Jahreszeit hält Einzug.
Der flache Baggersee, den ich mir zu Befischen vorgenommen habe, misst eine Durchschnittstiefe von weniger als 3.2m Wassertiefe. Sehr flach! Dieser See ist schneller kühl als alle anderen, lokal gelegenen, tiefen Kiesgruben. Dennoch wollte ich diesem meine Zeit widmen. Ich hatte einen Plan!
Es war spürbar, die Flora und Fauna des Gewässers stellte sich schon deutlich auf den langsam kommenden Winter ein. Die meisten Bäume am Ufer waren bereits kahl geworden, befreit von ihrer tiefrot bis nußbraun gefärbten Blättertracht. Jetzt, in der kalten Jahreszeit sind die Chancen auf einen der gewichtigen und fresstüchtigen Bartelträger wesentlich besser als zur warmen Saison,wo das Wasser vor Leben regelrecht sprudelt.
Ich wollte nochmal an den alten flachen Baggersee zurückkehren, an dem ich mit meinem Freund Florian Woldt im Spätsommer schon eine fantastische Fangserie hinlegen konnte.
Leider hatte ich zum Jahresende viel geschäftliche Aufgaben, weshalb mir nur sehr wenig Freizeit zum Fischen blieb. Umso größer der eigene Antrieb, einen der größten Fische aus dem See zu fangen. Attraktives Futter sollte hier der Schlüssel sein.
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Mit dem Gedanke im Kopf, dass meine Frau und ich ab Mitte November in den wohlverdienten Jahresurlaub fliegen, war mir bewusst, dass das ganze Vorhaben nicht einfacher werden würde. Folglich blieb mir ja noch weniger Angelzeit.

Ich befütterte im Abstand zwei Tagen, über eine geraume Zeit, einmal einen zentral gelegenen Spod, auf zirka 40m Wurfdistanz, mit reichlich LIVA la Revolution Boilies, LIVA Tough Dough und Tigernüssen.
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Der andere Spod hingegen sollte ufernah, an frei gespülten Baumwurzeln Unter Wasser, liegen. Natürliche Futterstrecken eben. Strategisch wollte ich meine Schnüre so weit wie möglich voneinander getrennt haben, um eine Scheuchwirkung zu vermeiden.

Erste Session und der erste Biss kam schneller als gedacht! Die Fische haben den strategisch besser gelegenen Futterplatz im Freiwasser angenommen. Ein Schneemann, aus einem 20mm LIVA Hookaz, ummantelt mit LIVA Tough Dough, garniert mit einem halbierten 15mm Fluo Poppaz, brachte den ersten Fisch auf die Matte. Ich war mega happy und es lief weiter. Der zweite, dritte, vierte Biss kamen schon bis späten Mittagsstunde, doch dann wurde es ruhig auf dem zentral gelegenen Futterplatz. Der Bissanzeiger der ufernahen Rute komplett stumm...komisch! Groß Zeit zum Taktik ändern blieb mir nicht, ich hatte einen wichtigen Termin und musste leider an diesem Tag einpacken.

Unter der Woche sollten die Spods wieder mit reichlich LIVA la Revolution Boilies, LIVA Tough Dough und Tigernüssen versorgt werden. Um den ufernahen Spod zu aktivieren setzte ich auf mehr Tough Dough und weniger Boilies. FeedCloudz statt Tigernüsse. Irgendwas muss man ja verändern, wenn es nicht läuft dachte ich mir und war schon wieder voller Euphorie für die nächste Session.

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Die Bedingungen waren dieses Mal perfekt! Der üblich windstille See zeigte mir seine schönsten Wellen direkt auf das von mir zu befischende Ufer. Eigentlich Jackpot, einziges Manko, es war sehr kalter Ostwind. Dennoch ließ ich mich nicht beirren und rechnete ich mir recht viel für diese Nacht aus, es war schließlich meine letzte Nacht vor dem Urlaub im warmen Süden.

Schnell die ufernahe Rute auswerfen! Ans Rig kamen zwei ausbalancierte Triggernutz MVB, beigefüttert wurden fünf mittelgroße Futterballen FeedCloudz, eine Handvoll LIVA la Revolution Boilies und Tigernüsse. So sollte die Taktik an den ausgespülten Wurzeln im zweiten Anlauf aussehen.
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Bei der Freiwasserrute wollte ich nichts verändern, warum auch, es lief ja super letztes Mal!
Ich setzte meinen Marker, stickte mit dem Wurfrohr großflächig einige wenige Boilies im Radius von ca. 50m. und legte die Rute genau in den Übergang von weichem, in harten Gewässergrund.
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Bis zum nächsten Morgen konnte ich in dieser Nacht, bei nur noch 5,5° kaltem Wasser, neun Karpfen bis 44 Pfund fangen. Was mich persönlich am meisten gefreut hat, war das ich dank der Umstellung der Futtertaktik sechs der neun Fische auf die ufernahe Rute bei den Wurzeln fangen konnte.
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Leider blieb der ersehnte Riese aus dem Gewässer aus, dennoch war es für mich Bestätigung, dass der Erfolg sich im Nu wieder einstellt, wenn man flexibel bleibt, sich anpasst und auf gutes attraktives Futter vertrauen kann.

 

Ich wünsche alle ein gesundes und fangreiches Jahr 2019
Marc Fähnrich

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