Berichte

Megasession aus vier Blickwinkeln: 70 Pfünder für Team Badgers - Teil 1

Najibs Sicht:

Mitte Mai war es endlich soweit, gemeinsam mit Eric, Tobi und meiner Lebensgefährtin Sabrina wollten wir eine gemeinsame Session im Rheintal starten. Oft hatten wir schon darüber gesprochen, doch nie fand sich ein passender Zeitpunkt – jetzt sollte es endlich klappen. Das Gewässer unserer Wahl war ein mittelgroßer Baggersee, der einen recht guten Fischbestand aufweisen sollte. Weitere Informationen über das Gewässer wollten wir uns erst am Wasser erarbeiten.

Der Plan
Wir wollten unsere Session an einem Dienstag beginnen und anschließend bis Samstag angeln. Während Tobi und Eric entspannt die Tage am See verbringen konnte, mussten Sabrina und ich jeden Morgen die Ruten einholen, um unserer Arbeit nachzukommen. Zum Glück konnte das Camp, unter Aufsicht der Jungs, stehen bleiben. Abends trafen wir uns anschließend wieder am See, um gemeinsam weiter zu angeln.

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Wir waren im Vorfeld nicht zimperlich, was die Futtermenge der drei gewählten Spots anbelangte. Wenn wir es schon mal schaffen gemeinsam loszuziehen sollte schließlich auch was beißen. Im Vorhinein trafen sich Eric und ich mehrere Male am See, um circa acht bis zehn Kilo Liva und Belachan Shrimp Boilies auf den Plätzen zu verteilen.

Futter bei die Fische
Die Futtermenge kann vielleicht für den ein oder anderen etwas viel klingen, doch dank der Unterwasserkamera versicherten wir uns ständig, dass unser Futter auch tatsächlich gefressen wurde. Schon bei der ersten Kontrolle glichen unsere Spots einer reinen Kraterlandschaft – die Karpfen hatten die Plätze komplett blank gefressen! Hochmotiviert fieberten wir der Session entgegen…

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Eric und Tobi waren bereits am See und machten ihre Ruten scharf, als Sabrina und ich zu ihnen stießen. Um die herrschende Ruhe auf den Futterplätzen nicht gleich am ersten Abend zu stören, angelten Sabrina und ich nur mit einer Rute auf einem der vorbereiteten Plätze, konstante Fänge waren mir lieber, als ein schneller Fisch. Außerdem hatte ich mit Sabrina ausgemacht, die zwei erlaubten Ruten während der ersten beiden Tage zu betreuen, sie würde dann Freitag und Samstag übernehmen. Der Vorteil lag auch der Hand, denn so mussten wir nicht unnötig noch mehr Schnüre und Futter im See verteilen. Manchmal ist weniger mehr!
Meine zweite Rute bestückte ich mit einem der neuen Basemix Liva Poppaz und feuerte sie ins Nirvana.

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Poppaz fangen immer

Vielleicht konnte ich mit dieser Single-Hookbait Taktik einen neugierigen Fisch überlisten? Und tatsächlich: nach kurzer Zeit meldete sich schon der Bissanzeiger der Poppaz-Rute. Nach kurzem Drill konnte ich einen schönen Schuppi über den Rand meines Keschers führen. Der Anfang war gemacht und die Poppaz hatten den ersten Einsatz-Test bestanden. Nach einer kurzen Fotosession ging es ab auf die Liege, am nächsten Morgen mussten wir schließlich früh aufstehen.

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Um 4:40 wurde ich aus dem Schlaf gerissen. Doch nicht mein Wecker, sondern das schrille Geräusch meines Bissanzeigers hatte mich geweckt. Tobias und ich eilten schnell aufs Boot und folgten dem Karpfen übe den halben See. Der Fisch klebte förmlich am Grund und zog langsam aber zielstrebig seine Bahnen. Das musste ein Guter sein! Nach einem schier endlosen hin und her konnte ich endlich einen mächtigen Spiegelkarpfen auf meine Fox Carp Craddle hieven. Mit 24,8 Kilo bildete der Fisch den perfekten Einstand und für mich den idealen Start in den Tag.

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Nachdem die Rute wieder auf ihren Platz lag, verkroch ich mich wieder in meinem Ventec-Schlafsack. Bis zum Morgen sollte jedoch nichts mehr passieren.
Wir waren gerade mit dem Frühstück beschäftigt, als mein Hanger verdächtig auf und ab zuckte. Ein Brassenbiss? Ich beschloss, zusammen mit Tobi, nach dem Rechten zu sehen und die Rute gegebenenfalls neu zu platzieren.

Fuffi-Alarm

Die Rute lag dicht vor einem versunkenen Baum, Vorsicht war definitiv besser als Nachsicht.
Als wir mit dem Boot über der Montage angekommen waren, kam es wie es kommen musste: Schwerer Gegendruck und starke Kopfschläge spürte ich bis ins Handteil meiner Rute. Da hing keine Brasse, sondern wohl eher ein guter Karpfen am Rig. In der Eile hatten wir glatt den Kescher am Ufer vergessen, doch Eric eilte uns mit Ersatz und dem zweiten Boot zur Hilfe. Danke für das gute Teamwork, Jungs!
Nach einer halben Ewigkeit, in Wahrheit sind es vermutlich 15 Minuten Drill gewesen, konnte ich denn strammen Spiegler über den Kescherrand führen. Fette 27,5 Kilo zeigte die Waage an.

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Damit war die erste Nacht aus meiner Sicht mehr als gut verlaufen. Nach dem Fototermin machten Sabrina und ich uns auf den Weg zur Arbeit und überließen Tobi und Eric das Feld. Auf dem Heimweg beschloss ich Sabrina die zwei Ruten zu überlassen, schließlich war ich mit dem Ergebnis nach nur einer Nacht schon hoch zufrieden.
Die nächsten Tage unterstützte ich Sabrina, Tobi und Eric wo ich konnte. Ich möchte noch nicht zu viel vorwegnehmen, doch als ich am Donnerstagnachmittag gemeinsam mit Sabrina am See eintraf, kescherte Tobi gerade einen wahren Koloss ab, den man in dieser Form nur selten zu Gesicht bekommt…

Sabrinas Sicht:

Seit nunmehr 8 Jahren begleite ich meinen Lebensgefährten Najib bei seinen Angeltouren, egal ob im In- oder im Ausland. Viele schöne Stunden konnten wir bereits an den Ufern verschiedenster Gewässer verbringen und so wuchs mein Interesse für das Hobby mehr und mehr. Letztes Frühjahr habe ich mich dann dazu entschlossen selber aktiv zu werden und machte den deutschen Angelschein. Ich wollte endlich selber Angeln. Inzwischen versuche ich bei den einzelnen Sessions so viel wie möglich selbst zu machen um meinen Horizont beim Angeln zu erweitern.

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Ich freute mich bereits auf die gemeinsame Session mit Eric und Tobi, die Najib und ich bereits seit Jahren zum engen Kreis der Badgers-Family zählen. Bereits am ersten Tag konnte Najib zwei beeindruckende Karpfen fangen und war damit so zufrieden, dass er mir für die restlichen Tage den Vortritt des Drillgenusses ließ. Am zweiten Abend war es endlich soweit und ich konnte zwei schöne Spiegelkarpfen auf meinem Konto verbuchen.

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Biss auf Biss

Ein geiles Erlebnis. Nachdem Eric und Tobi in der Nacht weitere Karpfen fangen konnten, packten Najib und ich in den frühen Morgenstunden unsere sieben Sachen, um in den beruflichen Alltag zurückzukehren.
Am dritten Abend erwarteten uns Tobi und Eric bereits mit einem breiten Grinsen, Eric konnte einen dicken Fuffi auf die Matte befördern und war überglücklich. Auch ich war am frühen Abendstunden wieder erfolgreich und netzte einen schönen Spiegler im schönsten Abendlicht ein.

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70-Pfünder in Teil 2...

Am nächsten Morgen begann das Einpack-Prozedere wieder von vorne, doch was uns am Abend erwarten würde, damit hätten Najib und ich niemals gerechnet. Als wir gegen Nachmittag erneut am See eintrafen, begrüßte uns Tobi mit krummer Rute. Was am Ende der Schnur hing? Ein Traumfisch! Doch davon soll euch Tobi selbst berichten, seid gespannt, in Teil 2 geht`s weiter…

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