Berichte

Megasession aus vier Blickwinkeln: 70 Pfünder für Team Badgers - Teil 2

IMG 1150

Erics' Sicht:

Seit Anfang des Jahres planten Sabrina, Najib, Tobi und ich eine gemeinsame Session, endlich, nach langer Planung und Vorbereitung, sollte es soweit sein. Vier Tage nahmen wir uns Zeit, um am Wasser eine gute und hoffentlich auf fängige Zeit zu verbringen.

Der Startschuss

Tobi und ich kamen bereits früh am See an und nutzten die Gelegenheit, um eine Runde um den See zu laufen und die Futterplätz zu checken, die wir einige Tage mit Liva und Nut2Bad Boilies präpariert hatten. Nach ausgiebiger Kontrolle stand fest: die Fisch hatten die Plätze restlos leer gefegt.

Wann beißt die „Mutti“?

Die Ruten konnten gar nicht schnell genug ihren Weg ins Wasser finden. Ich beangelte zwei Freiwasserspots: der erste Platz war ein Plateau mitten im See, das von 9 Metern auf 3 Meter hoch ging. Dort legte ich einen relativ großen Snowman bestehend aus einem 24 Liva Hookaz in Kombination mit einem orange/weißen 16mm Fluo Poppaz ab.

Der zweite Platz war ein etwa 5,5 Meter tiefes Plateau mit schlammigem Boden. Auch hier montierte ich einen Snowman am Haar, knetete aber zusätzlich noch etwas Liva Tough Dough Teig in Kombination mit PROtecTUNAs herum. Jetzt hieß es abwarten, bis irgendwann die dicke Mutti abrennt.

IMG 1332

Social Carping

Am späten Nachmittag stießen Sabrina und Najib zu uns. Nach einer herzlichen Begrüßung und eine kurzen Lagebesprechung, konnten auch Najibs Ruten den Weg ins noch recht kühle Nass bestreiten. Die „Arbeit“ war erledigt, jetzt konnten wir zum gemütlichen Teil übergehen. Bei einem kalten Radler und einem deftigen Steak fachsimpelten wir bis spät in die Nacht hinein. Doch an viel Schlaf war nicht zu denken, denn irgendwann meldete sich einer meiner Bissanzeiger mit einem Vollrun. Es folgte ein intensiver Drill, doch der Fisch am Ende der Schnur entpuppte sich nicht als Karpfen, sondern als circa 20 Kilo schwerer Graser.

IMG 0358

IMG 0360

Kaum hatte ich den Fisch versorgt lief Najibs Rute ab, so dass wir zwangsläufig die Nacht zum Tag machen mussten – naja, was tut man nicht alles für die Fische.

Tagsüber versuchte ich mein Glück mit einem einzelnen Fluo Poppaz, etwas abseits des Futterplatzes. Tatsächlich ging der Plan keine zwei Stunden später, auf und der erste 20kg+ Fisch für mich lag auf der Matte. 23,5 Kilo zeigte die Waage an. Geil, ich war mega happy.

IMG 0384

Die nächsten Tage lief unsere Fangserie weiter und etliche Fische zwischen 14kg und 18kg fanden den Weg auf unsere Matte.

IMG 0403

IMG 0424

Das Unterwasser-Auge

Ich beschloss meine Water Wolf Kamera an einer Rute zu montieren, um einen Überblick zu erhalten, was da unter Wasser so umherschwamm. Keine zwanzig Minuten später bekam ich einige Piepser auf jener Rute und der Hanger wanderte in Richtung Blank. Als ich die Rute aufnahm bemerkte ich bereits die trägen Bewegungen – da hing ein richtig guter, kein Zweifel. Und ich sollte Recht behalten, als der Fisch endlich im Kescher vor uns lag, tippte ich bereits auf einen guten Fuffi. Die Waage pendelte sich bei 27,5 Kilo ein. Fett! Doch was dann folgte toppte alle Fische um Längen…

IMG 0784

IMG 0806

Tobis' Sicht:

Nach einer mehrstündigen Autofahrt stieg die Vorfreude auf die gemeinsame Zeit mit der Badgers-Family ins unermessliche. Unsere Plätze glichen einer Mondlandschaft und ich war guter Dinge, als ich meine Rigs in Richtung Spots kurbelte. Ich vertraute voll und ganz den Liva Hookaz, die ich mit einem Fluo Poppaz toppte. Snowmans sind schließlich oftmals für einen schnellen Fisch gut.

IMG 1261

Schnellstart? Fehlanzeige!

Doch die Enttäuschung folgte auf dem Fuße, denn nach 24 Stunden ließ der ersehnte Biss immer noch auf sich warten. Doch kein Grund zum Verzagen: denn einerseits freute ich mich riesig über die Fische von Eric und Najib und was nicht ist, kann ja noch werden, oder?

Trotzdem arbeitete es in mir…was machte ich nur falsch? Sollte ich meine Taktik nochmal überdenken? Ich beschloss meinen Snowman mit Teig zu ummanteln, um die Attraktivität zu erhöhen. Anschließend legte ich den reizvollen Köder in das Badgers Dough Powder und Liquid ein. Das Köderpaket landete nur kurze Zeit später in einer kleinen Vertiefung neben meinem Spot.

IMG 0637

Die Erlösung

Es dauerte keine Stunde und schon schrie mein Siren um Hilfe – endlich Fisch und mit 23 Kilo auch kein kleiner. Nach kurzer Fotosession ruderte ich die Rute mit Hilfe des Echolots zurück an den vermeintlichen Hotspot. Die Dämmerung brach gerade über uns hereingebrochen, als mein Bissanzeiger erneut ertönte. Der Grund für die späte Ruhestörung entpuppte sich als ein schöner Spiegler, der direkt auf meinem Futterplatz auf zwei TriggerNutz gebissen hatte. Da ich das „Fische hältern“ verabscheue, baute ich kurzerhand mein Blitz-Equipment auf, so konnten wir alle Fische, die wir in der Dunkelheit fingen, gleich fotografieren.

IMG 0590

IMG 0579

Zu diesem Zeitpunkt nahm die Session langsam Fahrt auf und jeder von uns dreien konnte regelmäßig einen feisten Kämpfer in den Kescher führen.

IMG 0704

IMG 0691

I have a bream

Nachdem wir immer wieder Teig auf unseren Plätzen verteilten, wurden einige Brassen auf meinen Futterplatz aufmerksam. In der Nacht durfte ich gleich zwei der schleimigen Biester am Ufer abhaken und beschloss die Rute erstmal am Ufer ruhen zu lassen, ich musste mich von den nächtlichen Strapazen erstmal wieder erholen.

Die Mittagszeit war bereits angebrochen, als ich mich dazu entschied, ein Multirig mit einem Fluo Poppaz auf den Platz zu legen. Das Beifutter ließ ich komplett aus, um die Brassen nicht nochmal auf den Plan zu rufen.

Schweden richtets'

Regen hatte eingesetzt, als sich die Rute mit dem blau/gelben Single Pop Up meldete. Ein außergewöhnlich runder Spiegler war das Resultat, der schon fast breiter wie hoch war.

IMG 0944

Der Haken war dank Multi-Rig innerhalb von Sekunden gewechselt und ich legte das Rig wieder in die Nähe des Spots – hatte ich etwa eine der Zugrouten gefunden?

Es dauerte wieder nicht lange, als sich mein blauer Siren mit einem Dauerton meldete. Ich nahm Kontakt auf und dachte zunächst an ein U-Boot, dass ich da gehakt hatte. Der Drill zog sich in die Länge und kam mir schier endlos vor, als ich nach bangen Minuten ein echtes „Brett“ in die Keschermaschen führen konnte – ein Traumfisch, so groß, wie ihn sich wohl nur die wenigsten Angler vorstellen können. Ich war überwältigt.

Der Fisch meines Lebens!

Da ich aus einer Gegend komme, wo der Durchschnitt eher bei acht Kilo liegt, fiel mir erstmal die Kinnlade runter, als sich die Waage bei 36 Kilo!!! Einpendelte. Ich konnte es im ersten Moment gar nicht richtig glauben und genoss den Moment mit meinen Freunden am Wasser. Erst auf der Heimfahrt einige Zeit später begann ich zu realisieren, was mir da ins Netz gegangen war: vermutlich der Fisch meines Lebens! Ich lasse die Bilder für sich sprechen:

IMG 1000

IMG 1103

IMG 1195

So finden Sie uns!

Zahlungsarten

Die Bezahlung kann über PayPal, Klarna oder Vorkasse per Überweisung erfolgen.

paypalvorkasse 

    

Versand

DHL rgb 120px

Der Versand erfolgt über DHL innerhalb von
5 Werktagen nach Zahlungseingang.