Berichte

Jannik Gaßmann: Mission Big-Fish

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Es war Anfang Juni, als ich mir in den Kopf setzte, einen der ganz Dicken auf die Schliche zu kommen. Ein mittelgroßer See mit einem durchaus guten Fischbestand schien für mein Vorhaben wie geschaffen. Das einzige Problem: Große Fische über 30 Kilo sind rar gesät, maximal zwei Stück waren mir bis dato in meinem Gewässer bekannt. Eine gute Taktik musste her, ich wollte mich mit gutem und besonderem Futter von anderen Anglern abheben. Belachan-Garnelen Boilies in 20mm und 24mm fanden im Badgers Headquarter ebenso den Weg in meinen Kofferraum, wie Badgers neues Dough Powder und die PROtecTUNAS.

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Besonders die eingelegten Larven, in meinem Fall Mehlwürmer, sollten für die großen Riesen meines Gewässers unwiderstehliche Happen sein, da war ich mir sicher.
Location im Totholz
Zurück am Wasser stand zunächst eine gute Location auf dem Plan. Mit dem Fernglas und der Klopfrute ausgestattet, erkundschaftete ich den See.

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Einige tote Bäume, die ins Wasser gefallen waren, sollten den Karpfen als perfekter Unterstand dienen. Beim genaueren Betrachten fielen mir direkt zwei große Schuppis ins Auge, die zwischen kleineren Kameraden Unterschlupf suchten – waren das etwa meine Zielfische?

Mondlandschaft
Ich fing an fünf Kilo gemischte und zusätzlich in MVB Liquid eingelegte Boilies zu füttern.

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Mit einem guten Gefühl trat ich kurze Zeit später die Heimreise an, die Fische sollten sich an meinen Futtergaben den Bauch vollschlagen. Und tatsächlich: Nach nur zwei Tagen glich der Boden rund um die toten Bäume einer wahren Kraterlandschaft – die Fische hatten ganze Arbeit verrichtet und keinen einzigen Boilie übriggelassen. Doch ich wollte nichts überstürzen, fütterte noch ein paar Belachan-Garnelen Boilies nach und freute mich bereits auf die Session am gefütterten Spot.
Der Riese schaut vorbei
Endlich war es soweit, ich bestückte meine Ruten mit einzelnen 24mm Sinkern und warf sie in die Nähe des Baum-Hotspots. Ein paar Boilies um die Montage verstreut und fertig waren die Fallen.
Es dauerte keine Stunde, da lief bereits die erste Rute ab. Ein etwa 15 Kilo schwerer Spiegler landete nur wenig später auf der Matte. Ein toller Start in die Session!

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Nachfüttern war angesagt, schließlich schienen einige Fische aktiv auf meinem Spot zu fressen und ich wollte keinen einzelnen vergrämen. Keine halbe Stunde später signalisierte mein Bissanzeiger den nächsten Biss. Als ich die Rute aufnahm bemerkte ich sofort: Da hängt ein besserer Fisch dran. Der Drill zog sich in die Länge und es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis das Brett von Schuppenkarpfen auf meiner Abhakmatte landete. „Ach du scheiße, was ist das denn für ein Riese?“, schoss es mir direkt in den Kopf.

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Die Waage blieb exakt bei 33 Kilo stehen – unfassbar, solch einen Ausnahmefisch in den Armen zu halten. Eine gute Taktik und gutes Futter hatten mich mal wieder nicht im Stich gelassen.

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Allen viel Erfolg am Wasser,

Grüße Jannik

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