Berichte

Marcel Baumann: Mein Sommer-Roadtrip im hohen Norden

14 Tage an fünf verschiedenen Gewässern und im besten Fall überall einen Fisch fangen – so lautete mein Plan in diesem Sommer, doch der Reihe nach…

Die Vorbereitung für einen solchen Trip sind das A und O, einfach alles muss perfekt durchdacht sein. Ich fing an alle Taschen zu sortieren und mir erstmal einen Überblick zu verschaffen. Was habe ich schon, was brauche ich noch – ihr kennt das Spiel. Von jeglichen Futterkomponenten, über Endgame, bis hin zu Klopapier. Es dauert eine ganze Woche, ehe ich alles besorgt und verstaut hatte.

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Als ich schließlich fertig war, türmte sich meine Ausrüstung bis unter das Dach meiner Karre. Naja, so ist das eben, wenn man nichts vergessen möchte.

Endlich war es soweit: Pünktlich um 14 Uhr läutete ich an einem Freitag den Feierabend ein, die Reise konnte nun endlich losgehen. Als erster Zwischenstopp stand ein Natursee an, den ich für ein Wochenende mit meinem Freund Daniel beangeln wollte. Leider blieb es in der ersten Nacht sehr ruhig, deshalb hofften wir auf die zweite. Und tatsächlich: Die LIVA Boilies ließen mich wie gewohnt nicht hängen und ich konnte den ersten Fisch der Tour fangen.

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Danach trennten sich die Wege von Daniel und mir. Während Daniel in Richtung Bremen aufbrach, stand für mich als nächstes Ziel ein Kanalbesuch zusammen mit meinem Freund Martin an. Angekommen am Kanal war ich erstmal richtig geflasht. So eine Kulisse hatte ich noch nie am Wasser erlebt. Total aufgeregt richtete ich mein Lager her und brannte innerlich nur darauf, den ersten Kanalfisch zu fangen. Ein paar Tipps von Martin und wenige Augenblicke später startete ich mit meinem zwei-Meter-Schlauchboot eine Erkundungstour. Die anderen Bootsfahrer mussten sich wahrscheinlich ein Lachen verkneifen, als sie mich auf meinem kleinen Boot, zwischen den großen Pötten umherpaddeln sahen.

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Doch die Mühe sollte belohnt werden, denn am nächsten Morgen riss mich die Funke meines Bissanzeigers aus dem Schlaf. Mein allererster Kanalkarpfen, ein Nut2Bad Liebhaber, kam zum Vorschein. Was für eine Power, was für ein Drill – ich war total happy über meinen ersten Kanalfisch und sprachlos zugleich. Ganze vier Tage verbrachte ich an der Wasserstraße und konnte dort zwei schöne Spiegler fangen.

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Die Erfahrungen, welche ich dort sammeln durfte und die tollen Menschen, welche ich dort treffen durfte, möchte ich nicht mehr missen. Danke an meinen Freund Martin an dieser Stelle.

Die Reise ging weiter und auf das nächste Treffen freute ich mich besonders: Freundschaftsangeln mit Axel und Nico stand an. Es lief ziemlich zäh an, doch am Ende konnte jeder seinen Erfolg verbuchen. Am Tag wurde das Sommerfeeling genossen und zu später Stunde die Karten gekloppt.

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Leider gingen die drei Tage mal wieder viel zu schnell vorbei, doch mein nächstes Ziel ließ nicht lange auf sich warten – zusammen mit meinem Sohn. Ich holte ihn von Zuhause ab und voller Vorfreude starteten wir in das nächste Abenteuer. Vater und Sohn – das erste Mal alleine in der Natur, was war mein Sohn aufgeregt und ich stolz. Aufbauen, Ruten auslegen, Füttern und das ganze Drumherum, alles hat super funktioniert und wir hatten eine tolle Zeit.

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Leider verlief die Nacht nur mit zahlreichen Brassen und einem geschlitzten Karpfen nicht sehr erfolgreich, weshalb ich meinen Sohn auf sein Drängen am nächsten Tag wieder nach Hause brachte.

So startete ich mit frischem Proviant im Gepäck in Richtung des letzten Sees. Herrlich, wenn man mitten in der Woche am See ankommt und kein anderer Angler zu sehen ist. Die restlichen vier Tage meines Trips wollte ich einfach nur genießen und entspannen. Entspannen? Nicht mit den Karpfen, denn bereits in der ersten Nacht bekam ich einen Vollrun, doch nach zähem Drill verlor ich den Fisch. Verärgert und frustriert ging es zurück zum Ufer, die Rute musste schließlich wieder auf ihren Platz. Am Tag gab es keinen Pieper, doch in der Nacht erwachten die Karpfen wieder.

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Zwei Fische konnte ich daraufhin verbuchen, tagsüber konnte ich mich ausruhen und meine Rigs vorbereiten. Am letzten Abend besuchte mich mein Kumpel Nico am Wasser und brachte leckere Pizza mit. Ich genoss den letzten Abend, bis mich mein Bissanzeiger erneut aus den Federn schmiss. War dieser Fisch etwa mein Abschiedsfisch? Nicht ganz, denn in den frühen Morgenstunden konnte ich meinen Trip mit einem weiteren Fisch abschließen.

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Es war eine tolle Zeit, an die ich mich gerne zurück erinnere. Danke an diejenigen, mit denen ich die Zeit verbringen durfte.

Liebe Grüße,

euer Nordlicht Matze

P.S.: Denkt daran #miteinanderstattgegeneinander

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